Rotonda di Mottarone

2010



Blick auf Mergozzo
Blick auf den Lago Maggiore mit Isola Bella
Haus kurz vor Gignese
Kirche San Alessandro bei Lasnigo
schnell weg vom schlechten Wetter
schnell weg vom schlechten Wetter
schnell weg vom schlechten Wetter
die Bruecke ueber den
Panda Portrait auf dem Fahrradweg
Kirchturm im Paruzzaro

Auf der Suche nach dem Frühling

Ende Februar und es liegt noch immer Schnee soweit das Auge reicht, dazu zeigt das Thermometer Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und es weht ein eiskalter Wind - da kam der Gedanke, dass eventuell auf der Südseite der Alpen der Frühling wartet.
Start war wie so oft in Mergozzo. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit dem Auto angereist war. Ich war zu faul mir auf der Seite der Italienischen Staatsbahnen einen Zug rauszusuchen auf dem ich mein Liegerad transportieren kann. Irgendwie vermeide ich es in Italien Zug zu fahren.

kleine Runde:

Mergozzo - S. Giacomo - Feriolo - Baveno - Loita - Someraro - Levo - Gignese - Sovazza - Armeno - Agrano - Omenga - Graneloro - Gravelona Toce - Ornavasso - Guzzago - Albo - Candoglia - Mergozzo

Wahnsinn wieviele Rennradfahrer heute bereits unterwegs waren. In Gruppen von 3 - 5 Fahrern genossen Italier und Schweizer die Fahrt auf den schneefreien Strassen unter stahlblauem Himmel in der wärmenden Sonne. Es war einfach toll mal wieder ohne dicke Winterklamotten zu fahren. Doch auch hier war der Schnee noch nicht allzulange weg. Oberhalb von 600 Metern lag noch ziemlich Schnee. Und einzig die Haselsträucher haben mit ihrer Blüte begonnen.


Erstellt mit Garmin Roadtrip und European Metro Giude v4.0

grössere Runde:

Mergozzo - Pallanza - Verbania - Fähre nach Laveno - Cerro - Reno - Arolo - Ispra - Angera - Sesto Calende - Arona - Oleggio - Paruzzaro - Invorio - Bolzano - Gozzano - Orta S. Giulio - Pettenasco - Omenga - Gravellona Toce - Mergozzo

Zu Hause war schon wieder Schneefall angesagt. So flüchtete ich nochmals in den Süden, dem Frühling entgegen. Bald liess ich die dunklen Wolken hinter mir und erblickte einen azzurblauen Himmel. Dieser Himmel sollte mich während der ganzen Tour begleiten.
Wie immer war die Fahrt von Mergozzo nach Verbania am mühsamsten. Die Dosenlenker hatten sich nach dem Winter noch nicht an die Fahrradfahrer gewöhnt und überholten relativ knapp. Doch ich kam heil in Verbania an und flog der Fähre zu. Diese war bereits daran abzulegen, doch als sie mich auf dem komischen Liegerad sahen, liessen sie nochmals die Rampe runter und ich konnte ohne Wartezeit den Lago Maggiore überqueren.
Auf der Strecke von Laveno nach Sesto Calende waren zahlreiche Rennradfahrer unterwegs. Der motorisierte Verkehr hielt sich in Grenzen und nahm erst kurz vor Sesto Calende wieder zu. Nach der Überquerung des Ticino fuhr ich weiter nach Arona um dort hinüber zum Ortasee zu queren. Zum Glück fand ich ein paar wenig befahrene Nebenstrassen und kam so sehr angenehm nach Gozzano. Kaum am Ortasee angelangt schloss ich zu drei Rennradfahrern auf, denen ich mich bis nach Omenga anschloss. Diese Strasse im Pulk zu fahren ist angenehmer als alleine. Die Dosenlenker lassen 3 - 5 Velofahrern wesentlich mehr Platz als einem einzelnen.


Erstellt mit Garmin Roadtrip und European Metro Giude v4.0


Bieler Nikolaus, 06.03.2010, aktualisiert 06.03.2010 - www.trailsurfer.ch

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20.02.2010: kleine Runde um den Mottarone mit Aufstieg von Baveno aus
06.03.2010: grössere Runde um den Mottarone mit Anlauf